Starke Teamleistung am Sachsenring: Mercedes-AMG Team Landgraf reist mit weiteren Punkten zum Saisonfinale

Starke Teamleistung am Sachsenring: Mercedes-AMG Team Landgraf reist mit weiteren Punkten zum Saisonfinale

Hohenstein-Ernstthal, 13. September 2026 – Das vorletzte Rennwochenende der DTM-Saison 2026 führte das Mercedes-AMG Team Landgraf an den Sachsenring. Die traditionsreiche Strecke mit ihren zahlreichen schnellen und überwiegend linksführenden Kurven sowie markanten Höhenunterschieden stellt Fahrer und Fahrzeuge vor eine besondere Herausforderung. Für Lucas Auer und Tom Kalender warteten beim siebten Saisonstopp zwei ereignisreiche Renntage, die einmal mehr zeigten, wie entscheidend in der DTM neben der Performance auf der Strecke auch die geschlossene Leistung der gesamten Mannschaft ist.

Nach einem unverschuldeten Zwischenfall für Auer im Samstags Qualifying arbeitete sich der Österreicher im ersten Rennen von hinten bis auf Rang elf nach vorne. Am Sonntag folgte mit Platz 5 ein weiteres Punkteresultat. Für Tom Kalender blieb das Wochenende hingegen hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Abstimmungsarbeit auf anspruchsvollem Terrain
Der Freitag diente Lucas Auer und Tom Kalender gemeinsam mit ihren Ingenieuren dazu, sich Schritt für Schritt an die besonderen Anforderungen des Sachsenrings heranzutasten. In beiden Freien Trainings standen verschiedene Setup-Varianten und die optimale Fahrzeugbalance der beiden Mercedes-AMG GT3 im Mittelpunkt.

Im Free Practice 1 beendete Lucas Auer die Session auf Platz 8, während Tom Kalender Rang 16 belegte. Am Nachmittag konnte das Team weitere Fortschritte erzielen: Auer fuhr im Free Practice 2 auf Position 7, Kalender verbesserte sich auf Platz 11.

Mit den Erkenntnissen aus beiden Sessions ging es anschließend an die Detailarbeit. Gemeinsam werteten Fahrer und Ingenieure die gesammelten Daten aus, um für die entscheidenden Sessions am Samstag die bestmögliche Abstimmung zu finden.

Aufholjagd nach Rückschlag im Qualifying
Der Samstag begann für das Mercedes-AMG Team Landgraf mit einem unerwarteten Rückschlag. Im ersten Qualifying kam es am Mercedes-AMG GT3 von Lucas Auer zu einem Defekt an der Radnabe, der einen Einschlag zur Folge hatte. Er konnte das Qualifying dadurch nicht regulär beenden und musste das anschließende Rennen aus der Boxengasse aufnehmen.

Für die Mechaniker begann unmittelbar nach dem Qualifying ein Rennen gegen die Zeit. In der kurzen Phase bis zum Rennstart arbeitete die Crew mit vollem Einsatz daran, den beschädigten Mercedes-AMG GT3 wieder einsatzbereit zu machen – mit Erfolg.

Tom Kalender sorgte unterdessen mit Startplatz 7 für eine gute Ausgangsposition für das erste Rennen.

Bei sonnigen Bedingungen zeigte Auer anschließend eine starke Leistung. Von ganz hinten kommend machte der Österreicher über die Renndistanz zahlreiche Positionen gut. Mit einer gut abgestimmten Strategie arbeitete er sich bis auf Platz 11 nach vorne und belohnte damit auch die Arbeit der Mannschaft nach dem schwierigen Vormittag.

Kalender konnte seine gute Startposition im Rennen nicht in das erhoffte Ergebnis umsetzen und überquerte die Ziellinie auf Platz 14.

Lucas Auer:
„Der Defekt im Qualifying war natürlich extrem ärgerlich, weil wir dadurch eine ganz andere Ausgangssituation für das Rennen hatten. Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Mechaniker, die in unglaublich kurzer Zeit dafür gesorgt haben, dass ich überhaupt starten konnte. Im Rennen haben wir mit der Strategie viel richtig gemacht und konnten uns noch bis auf Platz elf nach vorne arbeiten. Nach diesem Vormittag war das eine starke Leistung des gesamten Teams.“

Tom Kalender:
„Mit Startplatz sieben hatten wir uns für das Rennen definitiv mehr vorgenommen. Platz 14 entspricht nicht dem Ergebnis, das wir erreichen wollten. Wir haben uns danach genau angeschaut, wo wir noch etwas verbessern können, denn am Sonntag gab es direkt die nächste Gelegenheit.“

Wechselhafte Wetterprognose und weitere Punkte am Sonntag
Auch der Sonntag hielt zunächst einige Fragezeichen bereit. Wechselnde Wetterbedingungen rund um den Sachsenring machten die Vorbereitung auf das zweite Qualifying und Rennen besonders interessant. Lange war offen, ob die Strecke zum Start und über die gesamte Renndistanz abtrocknet. Letztlich hielt das Wetter, sodass das Rennen unter trockenen Bedingungen ausgetragen werden konnte.

Zuvor hatte sich Lucas Auer im zweiten Qualifying Startplatz 9 gesichert. Tom Kalender nahm das Rennen von Position 13 auf.

Auer zeigte im Rennen erneut eine konzentrierte Vorstellung. Mit guter Pace, einer stimmigen Strategie und zwei guten Boxenstopps der Landgraf-Crew verbesserte sich der Mercedes-AMG Performance-Fahrer im Rennverlauf und überquerte die Ziellinie schließlich auf Platz 6. Durch eine nachträgliche Strafe gegen seinen Mercedes-AMG Markenkollegen Maro Engel rückte Auer anschließend auf Platz 5 vor und sicherte sich damit weitere wertvolle Meisterschaftspunkte.

Für Kalender endete der Sonntag dagegen vorzeitig. Der 18-Jährige geriet im Rennverlauf abseits der Strecke und touchierte eine Streckenbegrenzung. Dabei wurde sein Mercedes-AMG GT3 vorne rechts beschädigt, sodass er sein Fahrzeug frühzeitig abstellen musste.

Lucas Auer:
„Platz fünf ist heute ein gutes Ergebnis für uns. Nach diesem Wochenende und vor allem nach dem schwierigen Samstagmorgen können wir mit den Punkten zufrieden sein. Die Strategie hat gepasst und die Pitstop-Crew hat wieder einen richtig starken Job gemacht. Jetzt haben wir noch ein Rennwochenende vor uns und werden uns bestmöglich auf Hockenheim vorbereiten.“

Tom Kalender:
„Das ist natürlich ein enttäuschendes Ende für unser Wochenende. Ich bin neben die Strecke gekommen und das Auto wurde dabei vorne rechts beschädigt, sodass ich nicht weiterfahren konnte. Es tut mir besonders für das Team leid, weil alle das gesamte Wochenende wieder unglaublich viel Arbeit investiert haben. Jetzt heißt es, das abzuhaken, daraus zu lernen und beim Saisonfinale noch einmal eine gute Leistung zu zeigen.“

Gemeinsame Leistung im Mittelpunkt – Saisonfinale im Blick
Hinter dem Mercedes-AMG Team Landgraf liegt ein Wochenende, das die gesamte Mannschaft auf unterschiedliche Weise forderte. Besonders die schnelle Reparatur von Lucas Auers Mercedes-AMG GT3 am Samstag sowie die erneut starken Boxenstopps unterstrichen die geschlossene Teamleistung am Sachsenring. Ein großer Dank gilt daher allen Mechanikern, Ingenieuren, der Pitstop-Crew und jedem einzelnen Teammitglied, die auch am siebten DTM-Wochenende mit großem Einsatz zum Auftritt des Teams beigetragen haben.

Teamchef Klaus Landgraf zieht ein entsprechend durchwachsenes Fazit:
„Das Wochenende hatte für uns einige Herausforderungen. Was die Mannschaft nach Luggis Defekt im Qualifying am Samstag geleistet hat, war wirklich stark. Das Auto in dieser kurzen Zeit wieder rennfertig zu bekommen, zeigt, wie gut unser Team zusammenarbeitet. Luggi hat diese Arbeit anschließend mit einer guten Leistung auf der Strecke bestätigt und am Sonntag mit Platz fünf weitere Punkte geholt. Für Tom ist das Wochenende sicherlich nicht so verlaufen, wie wir es uns gemeinsam vorgestellt hatten. Er hat in dieser Saison aber schon gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt, und auch solche Wochenenden gehören zu seiner Entwicklung dazu. Jetzt haben wir mit Hockenheim noch ein großes Saisonfinale vor uns. Dort werden wir als Mannschaft noch einmal alles geben und die Saison bestmöglich abschließen.“

Mit dem Sachsenring ist das vorletzte Kapitel der DTM-Saison 2026 abgeschlossen. Am 10. und 11. Oktober wartet auf dem Hockenheimring das große Saisonfinale. Nach einer ereignisreichen Saison möchte das Mercedes-AMG Team Landgraf dort noch einmal seine Möglichkeiten nutzen und das DTM-Jahr 2026 mit einem starken gemeinsamen Auftritt beenden.

1086 1280 Landgraf Motorsport

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