Wechselhafte Bedingungen und wichtige Punkte: Mercedes-AMG Team Landgraf blickt auf das DTM-Wochenende am Lausitzring zurück

Wechselhafte Bedingungen und wichtige Punkte: Mercedes-AMG Team Landgraf blickt auf das DTM-Wochenende am Lausitzring zurück

Klettwitz, 21. Juni 2026  – Das dritte Rennwochenende der DTM-Saison 2026 führte das Mercedes-AMG Team Landgraf an den DEKRA Lausitzring. Die traditionsreiche Rennstrecke in Brandenburg zählt mit ihren langen Geraden, schnellen Kurvenpassagen und den wechselnden Anforderungen an Fahrzeug und Fahrer zu den besonderen Herausforderungen im DTM-Kalender. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Spielberg und einem durchwachsenen Wochenende in Zandvoort wollte das Team rund um Klaus Landgraf weitere wichtige Punkte sammeln.

Freitag: Solider Auftakt und Fokus auf die Fahrzeugabstimmung
Wie gewohnt standen am Freitag zunächst die freien Trainingssessions auf dem Programm. Das Mercedes-AMG Team Landgraf nutzte die Zeit intensiv, um die beiden Mercedes-AMG GT3 optimal auf die Bedingungen am Lausitzring abzustimmen. Gemeinsam mit den Ingenieuren arbeiteten Lucas „Luggi“ Auer und Tom Kalender an den Details, um die richtige Balance für die bevorstehenden Qualifyings und Rennen zu finden.
Im Free Practice 1 zeigte das Team bereits eine gute Pace. Tom Kalender beendete die Session auf Platz 13, während Lucas Auer mit Rang 2 direkt im Spitzenfeld zu finden war.
Auch im zweiten freien Training bestätigte sich dieser Eindruck. Kalender fuhr auf Platz 14, Auer erneut auf Position 2. Nach den gewonnenen Erkenntnissen konzentrierte sich das Team auf die letzten Anpassungen an den Fahrzeugen, bevor die entscheidenden Sessions des Wochenendes anstanden.

Samstag: Schwierige Bedingungen und wichtige Punkte
Im Qualifying 1 schuf sich das Team eine gute Ausgangslage für das erste Rennen. Lucas Auer qualifizierte sich auf Startplatz 3, Tom Kalender stellte seinen Mercedes-AMG GT3 auf Position 8.

Kurz vor Rennbeginn sorgte jedoch einsetzender Starkregen für schwierige Bedingungen und zahlreiche strategische Entscheidungen im gesamten Feld. Während des Rennens wurde das Geschehen zusätzlich durch eine Full-Course-Yellow-Phase beeinflusst, die das Klassement durcheinanderbrachte und insbesondere die Boxenstoppstrategie vieler Teams beeinflusste.
Lucas Auer führte das Feld zwischenzeitlich an, fiel durch die veränderten Rennumstände jedoch zurück und überquerte die Ziellinie auf Platz 8. Dennoch reichte das Ergebnis aus, um die Führung in der Fahrerwertung zurückzuerobern.
Auch Tom Kalender erlebte ein turbulentes Rennen. Nach einem Dreher in der Anfangsphase musste er sich wieder nach vorne arbeiten und wurde zunächst auf Platz 13 gewertet. Durch Strafen mehrerer Mitbewerber verbesserten sich die Ergebnisse nachträglich auf Platz 6 für Auer und Platz 11 für Kalender.

„Natürlich hatten wir uns nach dem Qualifying etwas mehr erhofft. Wir waren beim Start  in einer sehr guten Position, aber durch die Umstände während des Rennens hat sich vieles verändert. Trotzdem nehmen wir die Punkte mit und schauen auf die positiven Dinge“, erklärte Lucas Auer.

„Das Rennen war alles andere als einfach. Nach dem Dreher war es wichtig, das Rennen sauber zu Ende zu bringen. Die Bedingungen waren schwierig, aber wir konnten trotzdem noch ein ordentliches Ergebnis mitnehmen“, so Tom Kalender.

Sonntag: Kein einfaches Rennen für das Team
Der Sonntag begann bereits mit einem schwierigen Qualifying. Lucas Auer belegte Startplatz 13, während Tom Kalender von Position 17 ins Rennen gehen musste.

Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich anschließend ein ereignisreiches Rennen, das durch eine Safety-Car-Phase zusätzlich beeinflusst wurde. Für das Mercedes-AMG Team Landgraf verlief der Sonntag insgesamt nicht nach Wunsch.
Lucas Auer zeigte über die Renndistanz eine solide Leistung und sammelte mit Platz 11 weitere wichtige Meisterschaftspunkte. In der Fahrerwertung belegt der Österreicher nach dem Wochenende Rang 3.

„Das war sicherlich nicht das Wochenende, das wir uns vorgestellt hatten. Trotzdem konnten wir wichtige Punkte mitnehmen. Ein großes Dankeschön gilt dem gesamten Team und unserer Pitcrew, die über das ganze Wochenende hinweg wieder hervorragende Arbeit geleistet haben“, sagte Auer.

Für Tom Kalender endete das Rennen kurz vor Schluss vorzeitig. Der 18-Jährige musste seinen Mercedes-AMG GT3 abstellen und verzeichnete damit bereits den dritten Ausfall der laufenden Saison trotz seiner sehr guten Pace im Rennen.

„Im Moment läuft leider nicht alles zusammen. Wir hatten in den vergangenen Wochen einige Rückschläge, aber genau solche Phasen gehören dazu. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen und gemeinsam weiterzuarbeiten. Ich bin überzeugt, dass sich das Blatt wieder wenden wird“, erklärte Kalender.

Teamchef Klaus Landgraf zieht ein Fazit nach dem dritten DTM-Wochenende:
Teamchef Klaus Landgraf zog nach dem Wochenende ein ehrliches Fazit:

„Wir haben uns für dieses Wochenende insgesamt mehr vorgenommen. Der Samstag hat gezeigt, welches Potenzial vorhanden war, allerdings haben die Rennumstände nicht zu unseren Gunsten gespielt. Am Sonntag konnten wir dieses Potenzial leider nicht umsetzen. Für Tom ist es besonders schade, dass er erneut einen Ausfall hinnehmen musste. Trotzdem wissen wir, was in unserem Team steckt, und werden die kommenden Tage nutzen, um uns bestmöglich auf den Norisring vorzubereiten.“

Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team, den Mechanikern sowie der Pitstop-Crew, die auch am Lausitzring erneut einen hervorragenden Job gemacht haben.

Blick nach vorn

Bereits am 04. und 05. Juli steht mit dem Norisring das nächste Highlight im DTM-Kalender an. Der Stadtkurs in Nürnberg zählt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen der Serie und stellt Teams und Fahrer vor ganz eigene Herausforderungen.
Das Mercedes-AMG Team Landgraf richtet den Blick nun nach vorne und möchte dort wieder an die Leistungen der ersten Saisonrennen anknüpfen.
Ein großer Dank gilt den Partnern febi Bilstein, Ravenol, Mercedes-AMG und Depotpack für die Unterstützung während der DTM-Saison 2026.

1024 1280 Landgraf Motorsport

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