Podium für Auer – Intensives DTM-Wochenende für das Mercedes-AMG Team Landgraf in Zandvoort
Zandvoort, 26. Mai 2026 – Das Mercedes-AMG Team Landgraf blickt auf ein intensives zweites Rennwochenende der DTM-Saison 2026 am Circuit Zandvoort zurück. Die traditionsreiche Strecke an der niederländischen Nordseeküste gilt mit ihren schnellen Kurvenkombinationen, den anspruchsvollen Banking-Passagen und den engen Auslaufzonen als eine der größten Herausforderungen im DTM-Kalender.
Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt am Red Bull Ring reiste das Team rund um Teamchef Klaus Landgraf mit viel Motivation nach Zandvoort – und konnte erneut Akzente setzen.
Freitag: Wichtige Abstimmungsarbeit in den Trainingssessions
Am Freitag starteten Lucas „Luggi“ Auer und Tom Kalender in die ersten freien Trainingssessions. Der Fokus lag zunächst darauf, die beiden Mercedes-AMG GT3 optimal auf die besonderen Anforderungen der Strecke abzustimmen. Gemeinsam mit den Ingenieuren arbeitete das Team intensiv an Fahrzeugbalance, Reifennutzung und dem richtigen Setup für die schnellen und technisch anspruchsvollen Streckenabschnitte.
Free Practice 1 nutzten beide Fahrer, um sich auf die besonderen Anforderungen des Circuit Zandvoort einzustellen. Tom Kalender belegte Platz 17, während Lucas Auer auf Rang 4 fuhr.
Auch im zweiten freien Training am Freitagnachmittag arbeitete das Mercedes-AMG Team Landgraf intensiv weiter an der Abstimmung der beiden Mercedes-AMG GT3. Kalender beendete die Session auf Platz 15, Auer fuhr auf Platz 7. Anschließend konzentrierte sich das Team auf letzte Feinschliffe an den Fahrzeugen, bevor der volle Fokus auf die entscheidenden Sessions des Wochenendes gerichtet wurde.
Samstag: Podium für Auer in Zandvoort
Lucas Auer sicherte sich im ersten Qualifying mit Startplatz 3 eine gute Ausgangslage für das Rennen. Tom Kalender qualifizierte sich auf Position 14.
Bei strahlendem Sonnenschein zeigte Auer im anschließenden Rennen eine starke und konstante Leistung. Der Österreicher kämpfte sich im Spitzenfeld nach vorne und sicherte sich am Ende mit Platz 2 den dritten Podiumsplatz der Saison.
Für Tom Kalender verlief das Rennen hingegen unglücklich. Aufgrund von Vibrationen musste der 18-Jährige seinen Mercedes-AMG GT3 frühzeitig abstellen.
„Das war insgesamt ein sehr gutes Rennen für uns. Der Mercedes-AMG GT3 hat sich über die Distanz richtig gut angefühlt und das Podium ist natürlich ein tolles Ergebnis. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team“, erklärte Lucas Auer.
„Der Ausfall ist natürlich schade, weil wir uns für das Rennen mehr vorgenommen hatten. Jetzt heißt es, die positiven Dinge mitzunehmen und den Fokus direkt auf Sonntag zu richten“, so Tom Kalender.
Sonntag: Turbulentes Rennen mit Aufholjagd von Auer
Am Sonntag stand zunächst das Qualifying 2 auf dem Programm. Für den erst 18-jährigen Tom Kalender verlief die Session nicht wie erhofft – er qualifizierte sich auf Platz 20. Lucas Auer sicherte sich Startplatz 8.
Das zweite Rennen des Wochenendes verlief turbulent und war zwischenzeitlich von einer Safety Car-Phase geprägt. Auer zeigte erneut eine kämpferische Leistung, wurde jedoch nach einer Berührung gedreht und fiel dadurch ans Ende des Feldes zurück. Trotz des Rückschlags konnte der Österreicher noch bis auf Platz 13 nach vorne fahren und nahm drei weitere wichtige Punkte mit.
„Natürlich war das Rennen nach dem Dreher nicht einfach. Umso wichtiger war es, nicht aufzugeben und noch einige Punkte mitzunehmen. Das Team und die Pitcrew haben an diesem Wochenende wieder einen guten Job gemacht, dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, sagte Lucas Auer.
Tom Kalender brachte seinen Mercedes-AMG GT3 auf Platz 15 ins Ziel.
„Das Wochenende war insgesamt nicht einfach, aber wir arbeiten weiter und versuchen, uns Schritt für Schritt zu verbessern. Jetzt schauen wir nach vorne zum Lausitzring“, erklärte Tom Kalender.
Teamchef Klaus Landgraf zieht positives Fazit
Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team, den Mechanikern sowie der Pitstop-Crew, die auch beim zweiten Rennwochenende der Saison wieder hervorragende Arbeit geleistet haben.
Teamchef Klaus Landgraf zog nach dem Wochenende ein insgesamt positives Fazit:
„Luggi hat am Samstag ein starkes Rennen gezeigt und sich mit dem Podium sowie der Führung in der Fahrerwertung belohnt. Schade, dass er am Sonntag nach der Berührung zurückgefallen ist, aber die Aufholjagd bis auf Platz 13 zeigt, wie stark unsere Pace war.
Tom hatte kein einfaches Wochenende, hat aber wichtige Erfahrungen gesammelt und nie aufgegeben. Insgesamt nehmen wir viele positive Dinge aus Zandvoort mit.“
Blick nach vorn
Bereits am 20. und 21. Juni geht es für das Mercedes-AMG Team Landgraf am Lausitzring weiter. Dort möchte das Team an die Leistungen der ersten beiden Rennwochenenden anknüpfen und weitere wichtige Punkte sammeln.
Ein großer Dank gilt den Partnern febi Bilstein, Ravenol und Depotpack für die Unterstützung in der DTM-Saison 2026.







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