Podium für Auer am Norisring – Mercedes-AMG Team Landgraf sammelt wichtige Meisterschaftspunkte
Nürnberg, 05. Juli 2026 – Das vierte Rennwochenende der DTM-Saison führte das Mercedes-AMG Team Landgraf an den traditionsreichen Norisring. Der einzige Stadtkurs im DTM-Kalender gilt mit seinen engen Leitplanken, harten Bremspunkten und der kurzen Rundenlänge als eine der größten Herausforderungen der Saison. Vor tausenden Motorsportfans stellte sich das Team rund um Teamchef Klaus Landgraf den besonderen Bedingungen und konnte erneut wichtige Punkte für die Meisterschaft mitnehmen.
Freitag: Gute Basis für das Rennwochenende
Mit den beiden freien Trainings begann für das Mercedes-AMG Team Landgraf die Arbeit auf dem Nürnberger Stadtkurs. Der Fokus lag zunächst darauf, die beiden Mercedes-AMG GT3 optimal auf die besonderen Anforderungen des Norisrings abzustimmen. Gemeinsam mit den Ingenieuren arbeiteten Lucas „Luggi“ Auer und Tom Kalender an der Fahrzeugbalance sowie den optimalen Bremspunkten für den engen Stadtkurs.
Im Free Practice 1 belegte Tom Kalender Platz 12, während Lucas Auer die Session auf Rang 6 beendete.
Im zweiten freien Training konnte das Team die Abstimmung weiter verbessern. Kalender fuhr auf Platz 10, Auer überzeugte mit Rang 2.
Nach den gesammelten Daten konzentrierte sich das Team auf die letzten Anpassungen, bevor der Fokus vollständig auf Qualifying und Rennen gerichtet wurde.
Samstag: Turbulentes Rennen nach starker Ausgangslage
Der Samstag begann mit dem ersten Qualifying. Aufgrund des großen Starterfeldes wurde das Feld – wie am Norisring üblich – in zwei Qualifying-Gruppen aufgeteilt. Lucas Auer sicherte sich Startplatz 5, Tom Kalender qualifizierte sich auf Position 7 und verschaffte dem Team damit eine vielversprechende Ausgangslage für das erste Rennen.
Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich anschließend ein äußerst ereignisreiches Rennen. Nach einem schweren Unfall musste die Rennleitung das Rennen für längere Zeit mit einer roten Flagge unterbrechen.
Für Tom Kalender endete das Rennen bereits vor der Unterbrechung. Nach einer Berührung mit der Streckenbegrenzung musste der 18-Jährige seinen Mercedes-AMG GT3 vorzeitig abstellen.
Lucas Auer zeigte über die gesamte Renndistanz eine konstante Leistung und beendete das Rennen auf Platz 4, wodurch er weitere wertvolle Meisterschaftspunkte sammeln konnte.
„Mit Platz vier haben wir das Maximum aus dem Rennen herausgeholt. Natürlich wäre ein Podium schön gewesen, aber wir nehmen die Punkte gerne mit“, sagte Lucas Auer.
Tom Kalender zeigte sich nach seinem Ausfall verständlicherweise enttäuscht:
„Das ist natürlich sehr bitter. Nach dem Qualifying hatten wir uns für das Rennen einiges vorgenommen. Umso enttäuschender ist es, das Auto so früh abstellen zu müssen. Jetzt gilt der volle Fokus dem Sonntag.“
Sonntag: Podium nach schwierigen Bedingungen
Im zweiten Qualifying des Wochenendes fuhr Tom Kalender auf Startplatz 9, Lucas Auer qualifizierte sich für Position 5.
Bereits kurz nach Rennbeginn sorgte einsetzender Regen für schwierige Bedingungen auf dem Stadtkurs. Wenig später wurde das Rennen nach einem Zwischenfall mit der roten Flagge unterbrochen. Nach dem Restart bewies das Mercedes-AMG Team Landgraf mit einer gelungenen Strategie und einer fehlerfreien Arbeit der Boxencrew erneut seine Stärke.
Lucas Auer brachte seinen Mercedes-AMG GT3 auf Platz 3 ins Ziel und durfte sich über seinen nächsten Podiumsplatz der Saison freuen. Damit belegt er Rang drei in der Fahrerwertung.
„Das war heute ein sehr intensives Rennen. Die Bedingungen waren alles andere als einfach, deshalb freue ich mich umso mehr über das Podium. Unsere Strategie hat perfekt funktioniert und das gesamte Team – besonders die Mechaniker und die Pitstop-Crew – hat wieder einen hervorragenden Job gemacht. Vielen Dank an alle für diesen Einsatz“, erklärte Lucas Auer.
Tom Kalender sah nach dem enttäuschenden Samstag die Zielflagge auf Platz 14 und sammelte damit weitere Punkte.
„Nach dem Ausfall am Samstag war es wichtig, das Wochenende mit einem positiven Ergebnis abzuschließen. Natürlich hätten wir uns noch etwas mehr erhofft, aber wir konnten wichtige Erkenntnisse mitnehmen und Punkte sammeln. Darauf wollen wir in Oschersleben aufbauen.“
Fazit & Ausblick:
Teamchef Klaus Landgraf zieht sein Fazit:
„Der Norisring verlangt von Fahrern und Team jedes Jahr alles ab. Luggi hat an beiden Tagen eine sehr starke Leistung gezeigt und sich am Sonntag mit einem weiteren Podium belohnt. Tom hatte am Samstag großes Pech, hat sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen und das Wochenende am Sonntag ordentlich abgeschlossen. Insgesamt können wir auf dieser Leistung aufbauen und mit einem guten Gefühl nach Oschersleben reisen.“
Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team, unseren Mechanikern sowie der Pitstop-Crew, die unter den anspruchsvollen Bedingungen am Norisring einmal mehr hervorragende Arbeit geleistet haben. Ebenso bedanken wir uns bei unseren Partnern febi Bilstein, Mercedes-AMG, Ravenol und Depotpack für die vertrauensvolle Unterstützung während der DTM-Saison 2026.
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