Halbzeit der DTM am Norisring: Mercedes-AMG Team Landgraf verteidigt Führung in der Fahrerwertung

Halbzeit der DTM am Norisring: Mercedes-AMG Team Landgraf verteidigt Führung in der Fahrerwertung

Nürnberg, 06. Juli 2025 – Das vierte Rennwochenende der DTM-Saison führte das Mercedes-AMG Team Landgraf auf eine der legendärsten Rennstrecken Deutschlands: den Norisring. Halbzeit in der laufenden Meisterschaft – und für das Team rund um Teamchef Klaus Landgraf, sowie die beiden Fahrer Lucas Auer und Tom Kalender, die jeweils in einem Mercedes-AMG GT3 mit der markanten Lackierung in BWT-Pink und Windhager-Rot antraten, ein weiterer intensiver Prüfstein im Kampf um wichtige Punkte.

 

Gelungener Start ins Wochenende – Feinschliff in den Trainings

Am Freitag gingen Lucas „Luggi“ Auer und Tom Kalender auf die Strecke, um in den freien Trainingssessions ihre ersten Runden auf dem temporären Stadtkurs zu absolvieren. Der Norisring, bekannt für seine enge Streckenführung, späten Bremspunkte und begrenzte Auslaufzonen, forderte Mensch und Maschine von Beginn an.
Die freien Trainings nutzten beide Fahrer gemeinsam mit dem Engineering-Team intensiv, um das Setup optimal an die Anforderungen des engen Kurses anzupassen. Ob Fahrzeugbalance, Bremspunkt oder Traktion – Feintuning bis ins Detail war gefragt, und das Mercedes-AMG Team Landgraf stellte sich dieser Aufgabe mit gewohnter Präzision.

 

Starke Rennperformance am Samstag – weitere Punkte für beide Fahrer

Im Qualifying 1 am Samstag sicherte sich Lucas Auer Startplatz 10, während Tom Kalender mit einem hervorragenden 14. Platz erneut sein Talent unter Beweis stellte. Der erst 17-jährige Rookie konnte sich im anschließenden Rennen mit klarem Blick und Konstanz durch das Feld arbeiten und überquerte auf Platz 13 die Ziellinie – damit erneut wichtige Punkte in der Fahrerwertung und seine bislang beste Platzierung in der hart umkämpften DTM.
Lucas Auer kämpfte sich ebenfalls eindrucksvoll durch das Feld und überquerte die Ziellinie als Sechster – ein starkes Ergebnis unter den anspruchsvollen Bedingungen des Norisrings.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen am Samstag. Jeder Punkt zählt in der Meisterschaft, und es ist ein gutes Gefühl, zur Halbzeit konstant zu punkten. Ich lerne von Rennen zu Rennen – das motiviert mich enorm,“ so Tom Kalender nach dem Rennen.

 

Turbulenzen am Sonntag – Auer punktet, Kalender unverschuldet ausgeschieden

Das Sonntags-Qualifying verlief für das Team nicht nach Plan. Lucas Auer qualifizierte sich zunächst auf Rang 16, profitierte jedoch von einer Strafversetzung eines Mitbewerbers und rückte auf Startplatz 14 vor. Tom Kalender fuhr auf Platz 20 und startete aufgrund der Startplatzverschiebungen schließlich von Position 18.
Das Rennen wurde jedoch schon in der Anfangsphase durch eine größere Kollision unterbrochen. Nachdem die Strecke gesäubert worden war, erfolgte der Restart – und erneut zeigte sich, wie eng und unbarmherzig der Norisring sein kann:
Tom Kalender wurde unverschuldet von einem Konkurrenten ins Heck getroffen und musste sein Fahrzeug vorzeitig abstellen.

„Das ist extrem ärgerlich – ich hatte einen guten Start und war gut unterwegs. Leider war der Auffahrunfall nicht mein Fehler, aber so ist Motorsport manchmal,“ erklärte ein enttäuschter, aber gefasster Tom Kalender nach dem Rennen.

Lucas Auer hingegen brachte seinen Mercedes-AMG GT3 trotz schwieriger Bedingungen sicher ins Ziel – Platz 8 bedeutete erneut wichtige Zähler für die Meisterschaft.
Besonders erfreulich: Auer führt damit weiterhin die Fahrerwertung an – und das zur Halbzeit der Saison.

„Es ist ein gutes Gefühl, zur Saisonhalbzeit die Führung in der Meisterschaft zu behalten. Wir arbeiten hart, und das zahlt sich aus – das ganze Team verdient dieses Resultat,“ so Lucas Auer.

 

Positives Fazit und klare Richtung: Angriff auf den Nürburgring

Teamchef Klaus Landgraf zeigte sich zufrieden mit der Bilanz des Wochenendes:
„Natürlich ist es schade, was Tom heute passiert ist – er hatte sich den Sonntag anders vorgestellt. Aber er hat Samstag stark gepunktet und zeigt weiter seine Entwicklung. Luggi bleibt konstant an der Spitze der Fahrerwertung – das zeigt, dass wir als Team sehr stabil arbeiten. Genau mit dieser Energie gehen wir in die zweite Saisonhälfte.“

Ein großer Dank gilt den starken Partnern BWTWindhagerRavenol und Depotpack, die das Team mit ihrer kontinuierlichen Unterstützung auf diesem hohen Leistungsniveau begleiten.

Der Blick richtet sich nun nach vorn: Am 09. und 10. August geht es auf dem Nürburgring weiter, wo das Mercedes-AMG Team Landgraf erneut angreifen und die Tabellenführung weiter ausbauen möchte.

 
2560 1706 Landgraf Motorsport

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